Do

12

Aug

2021

Johann Wadephul: GEW will Ideologie statt Bildung

Der Spitzenkandidat der CDU Schleswig-Holstein, Vorsitzende der Landesgruppe der schleswig-holsteinischen Bundestagsabgeordneten der CDU und Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Johann Wadephul der CDU/CSU-Bundestagsfraktion weist die Kritik der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) scharf zurück. Die Landesvorsitzende der GEW in Schleswig-Holstein, Astrid Henke, hatte die neue Kooperationsvereinbarung zwischen der Landesregierung und der Bundeswehr zu Arbeit der Jugendoffiziere an Schulen kritisiert.

"Die Einlassungen von Frau Henke sind eine Frechheit gegenüber der Bundeswehr und ihren Angehörigen", so Wadephul. "Sie entstammen der ideologischen Mottenkiste und zeigen ein bedenkliches Verständnis von Bildung", so Wadephul weiter. "Aber Weiterbildung kann da helfen. Deswegen empfehle ich Frau Henke einen Blick ins Grundgesetz. Denn dort steht klar: Der Bund stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf", zitiert Wadephul. "Damit hat die Bundeswehr einen Verfassungsauftrag, nicht mehr und nicht weniger. Jugendoffizieren zu verbieten, darüber Jugendliche in Schulen zu informieren, ist absurd. Jemand der, wie Frau Henke, Bildung zu seinem Beruf erkoren hat, sollte daran interessiert sein, Jugendlichen alle Informationswege zu öffnen, damit diese sich selbst in kritischer intellektueller Auseinandersetzung ein Bild machen können." Mit Kopfschütteln fragt Wadephul: "Will Frau Henke demnächst auch Vertreter von Polizei und Justiz oder von Religionsgemeinschaften aus Schulen werfen, weil irgendwas in ihr scheinbar seit Jahrzehnten festgefügtes Weltbild nicht passt?"

 

Wadephul, der in der Bundestagsfraktion für Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik zuständig ist, macht sich Sorgen um die Wirkung auf die Soldatinnen und Soldaten. "Was sollen unsere Soldatinnen und Soldaten denken, wenn Sie die Einlassungen von Frau Henke lesen? Sie gehen im Auftrag des Parlaments in gefährliche Einsätze. Oft im direkten Auftrag der Vereinten Nationen, um Frieden und Freiheit weltweit zu schützen. Sie helfen bei uns zuhause quasi auf Zuruf, wie während der gesamten Corona-Pandemie oder bei der Flutkatastrophe in Westdeutschland. Und alles, was Frau Henke einfällt, sind Diffamierungen", so Wadephul. Da der Besuch von Jugendoffizieren immer in den Unterricht eingebunden ist, versteht Wadephul die Kritik von Frau Henke auch als Angriff auf die Kolleginnen und Kollegen im Schuldienst. "Frau Henke traut ihren Kolleginnen und Kollegen scheinbar nicht zu, den Besuch von Jugendoffizieren didaktisch und pädagogisch einzubetten. Man wundert sich", so Wadephul mit Kopfschütteln. "Ich befürworte die neue Kooperationsvereinbarung zwischen Land und Bundeswehr ausdrücklich. Die CDU Schleswig-Holstein und die Bundes-CDU stehen an der Seite unserer Soldatinnen und Soldaten. Sie leisten einen unendlich wichtigen Dienst für die Freiheit und Sicherheit unseres Landes. Darüber wissen die Menschen oft viel zu wenig bei uns. Deswegen unterstützen wir die wichtige Arbeit der Jugendoffiziere", führt Wadephul aus. 

Do

05

Aug

2021

CDU-Landesgruppe informiert sich über Masterplan für ein neues Schloss Gottorf

Fast fünf Jahre nach der Finanzierungszusage des Haushaltsausschusses des Dt. Bundestages in einer Höhe von 15,6 Millionen Euro und einer Bewilligung des gleichen Betrages aus dem Etat des Landes steht nunmehr der genaue Fahrplan für die Umsetzung des Masterplans für eine Modernisierung der Landesmuseen auf der Museumsinsel Schloss Gottorf in Schleswig fest. In ziemlich genau einem Jahr, im Herbst 2022, sollen die Erdarbeiten für den ersten von zwei Masterplan-Bauabschnitten beginnen. Dieser erste Abschnitt sieht die Errichtung eines Erweiterungsbaus im Nordosten, auf der Rückseite des Schlosses, vor.

 

Heute nun besuchten Mitglieder der Landesgruppe Schleswig-Holstein der CDU/CSU-Bundestagsfraktion auf ihrer Sommerbereisung die Museumsinsel Schloss Gottorf. Der Kaufmännische Geschäftsführer der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen, Guido Wendt, informierte die Bundestagsabgeordneten Melanie Bernstein, Astrid Damerow, Petra Nicolaisen, Gero Storjohann und Dr. Johann Wadephul dabei über den aktuellen Stand zum "Masterplan für ein neues Schloss Gottorf" sowie über die Probleme und Ziele von "Gottorf 2025."

 

In seinem Vortrag führte der Kaufmännische Geschäftsführer im Einzelnen noch einmal auf, wie man zu einem Masterplan für die Gottorfer Museumsinsel mit ihren zwei Landesmuseen gekommen ist. Zudem gab er erste Einblicke in die Arbeitsprozesse der Projektverantwortlichen, der Museumsmitarbeiter und Architekten. Erst wenn zwei Jahre nach Baubeginn der Erweiterungsbau mit seinem Besucher-Empfang, den zahlreichen Service- und Veranstaltungsräumen, einem Aufzug und einer Gastronomie im spektakulären Obergeschoss abgeschlossen ist, beginnen die Arbeiten an der Modernisierung und Neuordnung der Ausstellungen im Schloss. Zu diesem Zweck wird das Schloss voraussichtlich ab 2025 für bis zu zwei Jahre geschlossen. Der Museumsbetrieb auf der Museumsinsel aber wird dank großartiger Ausstellungen in der Nydamhalle, im Kreuzstall, in der Galerie der Klassischen Moderne und nicht zuletzt in der Reithalle fortgesetzt.

 

Dorthin ging es für die Gäste zum Abschluss der Gottorf-Visite – in die Sonderausstellung Farbrausch, mit Werken von Christopher Lehmpfuhl. Dort gab Gemälde-Sammlungsleiter und Kurator Dr. Ingo Borges ein paar Eindrücke preis aus der Arbeit des bekannten Berliner Plein-Air-Malers.

 

 

 

Sa

12

Jun

2021

Dr. Johann Wadephul führt CDU-Landesverband in den Bundestagswahlkampf

Zum vierten Mal in Folge zieht der CDU-Landesverband mit Dr. Johann Wadephul als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl. Mit 91,67 Prozent wählten ihn die 231 Delegierten auf der Landesvertreterversammlung heute (12. Juni) in den Holstenhallen in Neumünster auf Platz eins der Landesliste. Auf den weiteren Plätzen folgen Astrid Damerow, Ingo Gädechens und Petra Nicolaisen. Erstmals geht die CDU Schleswig-Holstein somit mit einer paritätischen Liste, auf der Männer und Frauen zu gleichen Teilen vertreten sind, in einen Wahlkampf.

Höhepunkt der Landesvertreterversammlung war die Rede des Bundesvorsitzenden und Kanzlerkandidaten Armin Laschet, der zur Einstimmung auf die Bundestagswahl nach Neumünster gekommen war. Laschet skizzierte vor den Delegierten seine Ideen für ein Deutschland nach der Corona-Pandemie. Ziel müsse dabei sein, zu erhalten, was den Wohlstand Deutschlands ausmache und damit auf ein klimaneutrales Industrieland Deutschland umzustellen. Damit hatte er die Stimmung der Delegierten getroffen, die seine Rede mit minutenlangen stehenden Ovationen bedachten.

 

 

Mo

07

Jun

2021

Bundesministerin Julia Klöckner zu Gast bei der Landesgruppe Schleswig-Holstein

Wir haben uns sehr gefreut, in dieser Woche Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, bei unserer Landesgruppensitzung zu begrüßen. Mit dabei waren auch wieder die Bundestagskandidaten Thomas Stritzl und Dr. Thomas Peters. Auch wenn diese Sitzung erneut im digitalen Format stattfinden musste, war das kein Hinderungsgrund für einen aktiven Austausch zu aktuellen Landwirtschaftspolitik.

Gerade zu Beginn dieser Sitzungswoche war es unserer Landesgruppe wichtig mit Julia Klöckner ins Gespräch zu kommen. Ganz oben auf der Gesprächsagenda stand das Thema  Insektenschutz. Gerade Schleswig-Holstein als Land mit vielen landwirtschaftlichen Betrieben steht für uns eine anwendungsfreundliche Ausgestaltung der neuen Regelungen im Bereich Insektenschutz an oberster Stelle. Für uns ist klar: Insektenschutz geht nur mit unseren Landwirten und nicht über sie hinweg. Wir wollen unsere Landwirte bei den notwendigen Veränderungen begleiten und sie aber auch vor unnötigen Mehrbelastungen schützen. Darum haben unsere fachlich zuständigen Abgeordneten Dr. Michael von Abercron im Agrarausschuss und Astrid Damerow im Umweltausschuss ein waches Auge auf die Ausgestaltung der Regelungen.

Neben dem Insektenschutz haben wir auch über die Moorschutzstrategie der Bundesregierung, Wolfsmanagement und die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union gesprochen.

  

Di

25

Mai

2021

CDU-Landesvorstand schlägt Dr. Johann Wadephul als Spitzenkandidat vor

Listenvorschlag erstmals hälftig mit Frauen und Männern besetzt.

In seiner gestrigen Sitzung hat der CDU-Landesvorstand einstimmig den Listenvorschlag der Landesliste zur Bundestagswahl für die Landesvertreterversammlung am 12. Juni in Neumünster beschlossen. Als Spitzenkandidat soll erneut der Vorsitzende der schleswig-holsteinischen CDU-Landesgruppe Dr. Johann Wadephul auf Platz eins antreten. Auf den weiteren Plätzen folgen Astrid Damerow aus Nordfriesland und Ingo Gädechens aus Ostholstein. Erstmals schlägt der CDU-Landesvorstand damit den Delegierten auf der Landesvertreterversammlung eine Liste vor, bei der auf jedem zweiten Listenplatz eine Frau kandidiert.

"Mit diesem Listenvorschlag gelingt es uns, die gesamte Bandbreite der Volkspartei CDU abzubilden. Sowohl unsere Kreisverbände als auch unsere Vereinigungen finden sich in dem Team aus erfahrenen aber auch neuen Kandidatinnen und Kandidaten wieder. Erstmals legen wir als CDU-Landesverband eine Liste im Reißverschlussverfahren vor, bei dem sich Frauen und Männer auf den Plätzen abwechseln. Damit setzen wir den eingeschlagenen Weg fort. Frauen sind damit hälftig an der Macht in unserer Partei und bei der Aufstellung für Parlamente beteiligt", so der Landesvorsitzende Daniel Günther.

Bereits zum vierten Mal führt Dr. Johann Wadephul die CDU Schleswig-Holstein als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl. Seit 2017 ist Wadephul Vorsitzender der CDU-Landesgruppe Schleswig-Holstein in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. In der CDU/CSU-Bundestagsfraktion verantwortet Wadephul als stellvertretender Vorsitzender die Bereiche Auswärtiges, Verteidigung und Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik.

"Mit dieser erfahrenen Mannschaft setzen wir klar auf Sieg. Unser Anspruch ist, stärkste Kraft zu bleiben. Durch die kontinuierliche Arbeit über die ganze Wahlperiode sind wir stark vor Ort und immer direkt dran an den Sorgen und Nöten der Menschen", so Johann Wadephul. 

 

Mi

19

Mai

2021

3,4 Millionen Euro vom Bund für Kulturdenkmäler in Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein erhält aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm 2021 des Bundes insgesamt rund 3,4 Euro. Die Mittel stehen für den Erhalt und die Sanierung von insgesamt 16 bedeutenden Kulturdenkmälern im Land zur Verfügung. Mit dem Denkmalschutz-Sonderprogramm fördert die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Kulturdenkmäler, die unter Denkmalschutz gestellt sind. Abgewickelt wird das Programm in Schleswig-Holstein über das Landesamt für Denkmalpflege. Die Abgeordneten der CDU-Landesgruppe hatten in den vergangenen Wochen intensiv für Gelder zum Erhalt von Denkmälern in ihren Wahlkreisen geworben. Johann Wadephul, Vorsitzender der CDU-Landesgruppe zeigte sich erfreut angesichts der Fördergelder für den Kulturstandort Schleswig-Holstein. "Keine Frage, das Werben für unsere Projekte in den Wahlkreisen hat sich gelohnt. Ich möchte an dieser Stelle besonders Ingo Gädechens danken, der als unser Vertreter im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, sehr gut verhandelt hat. Insbesondere da das Förderprogramm mehrfach überzeichnet war, freut es mich sehr, dass wir diese Summe nach Schleswig-Holstein holen konnten."  

Mo

17

Mai

2021

Sitzung der CDU-Landesgruppe mit unseren Bundestagskandidaten Thomas Stritzl und Dr. Thomas Peters

Noch immer tagt die Landesgruppe Schleswig-Holstein am Montagabend Corona-bedingt im digitalen Rahmen. Das tat der guten Stimmung bei unserer Sitzung in dieser Woche keinen Abbruch. Wir haben uns sehr gefreut, die CDU-Bundestagskandidaten für die Wahlkreise Kiel und dem Herzogtum Lauenburg bei unserer Sitzung zu begrüßen. Thomas Stritzl, der den Wahlkreis Kiel bereits von 2013 bis 2017 im Deutschen Bundestag tatkräftig vertreten hat ist für uns "Berliner" natürlich kein Unbekannter. Auch im Landtag Schleswig-Holstein hat er viele Jahre für seinen Wahlkreis gearbeitet. Wir alle würden uns sehr freuen, wieder mit Thomas Stritzl im Deutschen Bundestag zusammenzuarbeiten. Mit ihm als erfahrener Parlamentarier hätte der Wahlkreis Kiel einen tatkräftigen Abgeordneten im Deutschen Bundestag.

Auch Thomas Peters hat durch seine hervorragende Arbeit im Kreistag bei seiner Bewerbung um die Kandidatur für die Bundestagswahl überzeugt. Als Nachfolger von unserem geschätzten Kollegen Norbert Brackmann, der am Ende dieser Wahlperiode aus dem Bundestag ausscheidet, wäre er eine Bereicherung für unsere Landesgruppe. 

Di

20

Apr

2021

Gemeinsame Erklärung von Daniel Günther, Landesvorsitzender der CDU Schleswig-Holstein und Dr. Johann Wadephul, Landesgruppenvorsitzender

In einer leidenschaftlichen Debatte hat der Vorstand über sechs Stunden darüber diskutiert, wer uns als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl führen soll. Dabei gab es zahlreiche Wortbeiträge, unterschiedliche Stimmen aber weit überwiegend Unterstützung für die Kandidatur unseres Parteivorsitzenden. Auch das abschließende Votum für Armin Laschet, das in geheimer Wahl von den Vorstandsmitgliedern getroffen wurde, war eindeutig.


Wir sind davon überzeugt, dass Armin Laschet der richtige Kandidat in diesen Zeiten ist und dass es uns mit ihm gemeinsam gelingen wird, stärkste Kraft zu werden, um dann die erfolgreiche Kanzlerschaft von Angela Merkel mit einem Bundeskanzler Armin Laschet fortzusetzen. Armin Laschet ist jemand, der ausgleicht und Meinungen zusammenführt, der in den entscheidenden Situationen aber auch zeigt, dass er erfolgreich führt. Vor allem regiert er mit einer CDU/FDP-Koalition und einer 1-Simmen-Mehrheit das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen. Darauf kommt es jetzt an.


Uns ist bewusst, dass es auch in unserem Landesverband unterschiedliche Stimmen dazu gibt, mit welchen Kandidaten wir in die Bundestagswahl ziehen sollten. Dabei gab es in den vergangenen Tagen sowohl für Armin Laschet als auch für den CSU-Vorsitzenden Markus Söder viele Sympathien. Wir können uns als Partei vor der Bundestagswahl dankbar schätzen, dass wir die Auswahl zwischen den beiden erfolgreichen Ministerpräsidenten aus den beiden größten Bundesländern hatten.
Unser großer Respekt gilt an dieser Stelle auch dem CSU-Vorsitzenden Markus Söder, dass er bereit war, diese große Verantwortung für unsere Union zu übernehmen, aber auch klar gesagt hat, dass er eine Entscheidung der CDU ohne Groll mittragen und gemeinsam einen engagierten Bundestagswahlkampf führen wird.


Nun ist klar, mit wem wir antreten und auch wer unsere Herausforderer sind. Heute gehen wir den ersten Schritt zum Erfolg bei der Bundestagswahl im September. Diesen Schritt können wir nur gemeinsam gehen. Jetzt kommt es darauf an, dass wir als Union alle gemeinsam die Menschen im Land davon überzeugen, dass wir als Union unser Land gut durch die Krise bringen und die besseren Ideen für die Zukunft Deutschlands haben.

 

 

 

Di

16

Mär

2021

Johann Wadephul im SHZ-Interview zu den Ergebnissen der Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz: „Die CDU muss Regierungskompetenz zeigen“

Johann Wadephul ist Chef der schleswig-holsteinischen CDU-Landesgruppe im Bundestag und Vizechef der Unionsfraktion. Im Kurz-Interview mit Henning Baethge und Dieter Schulz spricht er über die Wahlschlappen der CDU.

 

Herr Wadephul, was ist die wichtigste Schlussfolgerung, die Sie für die CDU aus den Wahlschlappen im Südwesten ziehen?

Die CDU muss jetzt Regierungskompetenz zeigen. Daran hat es zuletzt gefehlt.

 

Wie stark haben die schlechten Wahlergebnisse der CDU den neuen Parteichef Armin Laschet beschädigt?

Überhaupt nicht. Er muss jetzt allerdings seinen politischen Führungsanspruch geltend machen – innerhalb der Union und darüber hinaus.

 

 

 

Bisher schien sicher, dass Bundesregierungen ohne die Union kaum mehr möglich sind. Verliert die CDU diese strategische Bedeutung gerade an die Grünen?

Nein, die Grünen leben in Baden-Württemberg allein von der Person Winfried Kretschmann. In Rheinland-Pfalz erreichen sie lange nicht ihre Werte der bundesweiten Umfragen.

 

Wie werden sich die Wahlergebnisse auf die Arbeit der großen Koalition im Bund auswirken?

Das hängt davon ab, ob die SPD nun endgültig in den reinen Wahlkampfmodus schaltet oder nicht.

 

Link zum Interview: https://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/politik/Interview-mit-Unionsfraktionsvize-Johann-Wadephul-zu-CDU-Wahlniederlagen-id31610072.html?fbclid=IwAR0fx_M10ldCFzHNJGtR-0Ziit6e2fwNHLLkwpTv5UiOCklQb6IDf4BEnkU

Di

09

Mär

2021

Gespräch mit der dänischen Botschafterin Susanne Hyldelund

Heute haben wir CDU-Abgeordnete aus Schleswig-Holstein uns mit Susanne Hyldelund, der designierten Botschafterin des Königreichs Dänemark in Deutschland, ausgetauscht. Auch Gesandter-Botschaftsrat Herr Bertel Dons Christensen, hat am Austausch teilgenommen. 

 

 

Das gute Miteinander über die dänisch-deutsche Grenze hinweg bewährt sich auch in Krisenzeiten. Im Gespräch ging es um den Grenzverkehr, die Ausgestaltung von Gottesdiensten in dänischer Sprache und der Situation der deutschsprachigen Minderheit in Dänemark. Zudem konnten wir uns über die nächsten Schritte der Umsetzung der Festen Fehmarnbeltquerung und der Vorbereitung einer deutsch-dänischen Freundschaftserklärung austauschen.

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