Do

25

Nov

2021

CDU-Landesgruppe Schleswig-Holstein im Deutschen Bundestag blickt mit Sorge auf Ampel Koalitionsvertrag

Johann Wadephul, Vorsitzender der CDU-Landesgruppe Schleswig-Holstein im Deutschen Bundestag, hat sich kritisch zu dem gestern vorgelegten Koalitionsvertrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP geäußert. „Als Schleswig-Holsteiner blicken meine Kolleginnen und Kollegen in der Landesgruppe und ich besorgt auf einige Vereinbarungen der künftigen links-gelben Koalition.  Insbesondere der Verkehrsbereich fällt hier negativ auf. Die im Koalitionsvertrag angekündigte Bedarfsplanüberprüfung des aktuellen Bundesverkehrswegeplans darf nicht dazu führen, bestehende Planungen von Verkehrsinfrastrukturprojekten in Schleswig-Holstein zu verzögern. Gerade Planungsvorhaben wie der Weiterbau der A20  oder der A21 liegen wir bereits Jahre im Rückstand. Die SPD und FDP haben den Weiterbau der A 20 stets unterstützt und auch Robert Habeck hat dem Weiterbau im Jamaika-Koalitionsvertrag zugestimmt“, erinnerte Wadephul.

Gero Storjohann, Verkehrspolitiker in der Landesgruppe, forderte hier Klarheit von der neuen Koalition. „SPD, Grüne und FDP stehen jetzt in Pflicht, Wort zu halten, denn die A 20 ist eine wichtige Verkehrsader für Schleswig-Holstein und Niedersachsen, durch die dank kürzerer Fahrzeiten und Transportwege die wirtschaftliche Attraktivität unserer Heimat enorm gesteigert werden könnte. Jede Verzögerung blockiert wichtige Wachstums- und Entwicklungsperspektiven für unsere Heimat. Zugleich sorgt die A20 für wichtige Entlastungen an Verkehrsengpässen in Schleswig-Holstein und Hamburg.“

 

Petra Nicolaisen verwies zudem auf Bedeutung der Umsetzung der Planungsvorhaben der Verkehrswege nach Dänemark wie die Jütlandroute, aber auch die Fehmarnbeltquerung. „Es darf nicht passieren, dass diese Vorhaben durch den von der links-gelben Koalition angekündigten Dialog mit den Verbänden verzögert werden.“ Gero Storjohann zeigte sich enttäuscht, angesichts fehlender Maßnahmen und Impulse, die den Radverkehr bis 2030 über das bereits vereinbarte Maß hinaus stärken.

 

Astrid Damerow, stellvertretende Vorsitzende der Landesgruppe, betonte mit Blick auf die Zuteilung des Umwelt- und des Agrarministeriums an die Grünen, die Bedeutung der Rolle der Landesgruppe als Anwalt der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes im Deutschen Bundestag. „Hier müssen wir sehr wachsam sein. Diese Ministerien sind für die künftige Entwicklung des ländlichen Raums in Schleswig-Holstein sehr wichtig. Es ist kein Geheimnis, dass grüne Programmatik selten mit der Lebenswirklichkeit von Landwirten und den Bedürfnissen des ländlichen Raums harmonieren. Allein die im Koalitionsvertrag getroffene Vereinbarung zum Wolf zeigt, dass die links-gelbe Koalition ein gestörtes Verhältnis zur Weidehaltung von Rindern, Schafen und Pferden hat. All diese Nutztiere werden in Schleswig-Holstein vom Wolf bedroht und hätten dringend Schutz nötig. Entsprechende Vorkehrungen sieht dieser Koalitionsvertrag im Gegensatz zu seinem Vorgänger nicht vor.“

Mark Helfrich, Energieexperte der Landesgruppe, kritisierte zudem den Zielkonflikt des Ampel-Koalitionsvertrages, der sowohl den Kapazitätsausbau von Offshore-Windenergieanlagen auf 30 Gigawatt bis 2030 als auch den „strengen Schutz“ von Schutzgebieten in der deutschen Außenwirtschaftszone verspricht. Dieser Zielkonflikt beim Ausbau erneuerbarer Energien wird im Koalitionsvertrag nicht aufgelöst. Wie soll ein erhöhter Ausbaupfad der Offshore-Windenergie mit dem Versprechen zusätzlicher Schutzzonen, die jegliche Nutzung ausschließen, realisiert werden? Irgendwo müssen die erforderlichen Windkraftanlagen ja schließlich stehen. Auch beim so zentralen Ausbau der Stromautobahn bleibt es bei der bloßen Absichtserklärung, Verfahren zu beschleunigen, ohne Nennung irgendwelcher konkreten Ansätze. Schmerzlich vermisse ich Maßnahmengesetze als Lösungsbaustein für den beschleunigten Netzausbau.

 

Petra Nicolaisen verwies darüber hinaus auf Defizite im Bereich der inneren Sicherheit im Koalitionsvertrag. „Hier hat die Ampel ein Stop-Signal gesetzt. Statt für mehr Sicherheit für die Bürger zu sorgen, geht es ihnen um mehr Sicherheit vor den Sicherheitsbehörden. Deren Befugnisse sollen eingeengt, zusätzliche Beschwerdestellen geschaffen und Polizeibeamte gekennzeichnet werden. Datenschutz und Klagemöglichkeiten gegen den Staat sind der Ampel offenbar wichtiger als effektive Strafverfolgung und ein wirksamer Schutz vor Terror. Dieses Ampel-Programm verunsichert die Beschäftigten in unseren Sicherheitsbehörden und legt ihnen im Kampf gegen Kriminalität und Terror Fesseln an.“

 

Ingo Gädechens zeigte sich verärgert angesichts der vielen offenen Fragen zur Finanzierung der zahlreichen Vorhaben im Koalitionsvertrag. „Dieser Vertrag ist mehr ein Wunschkatalog, der die wichtigen Fragen der Finanzierung auslässt.“ Auch die dünnen Ausführungen zur Bundeswehr sieht Gädechens als früherer Berufssoldat kritisch. „Der für Schleswig-Holstein so wichtige Bereich der maritimen Sicherheit wird nicht einmal erwähnt. Scheinbar haben die Bedürfnisse der Bundeswehr bei dieser Koalition nur eine geringe Priorität. Das zeigt ja auch der vergleichsweise kurze Abschnitt zur Bundeswehr am Ende des Koalitionsvertrages. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Bundeswehr nicht noch als haushaltspolitischer Steinbruch zur Finanzierung teurer Sozialprojekte der links-gelben Koalition herhalten muss.“ 

 

Astrid Damerow und Petra Nicolaisen kritisierten die mehr als dünnen Ankündigungen der links-gelben Koalition zu Minderheiten. Zur Initiative Minority SafePack (MSPI) heißt es lapidar ´wir unterstützen sie proaktiv und setzen sie in Deutschland um Projekte für den Erhalt und die Entfaltung der Minderheiten, ihrer Sprache und Kultur sollen ausgebaut werden, jedoch fehlen hier konkrete Maßnahmen, wie das geschehen soll. Auch fehlt im Koalitionsvertrag das Bekenntnis für die Aufnahme der Rechte nationaler Minderheiten in das Grundgesetz! Hier sind wir in Schleswig-Holstein wesentlich weiter.“

  

„Insgesamt finden wir in diesem Koalitionsvertrag insgesamt sehr viele Ankündigungen und Versprechen, jedoch nur wenige konkrete Maßnahmen zur Umsetzung oder gar Pläne zur Finanzierung. Wir dürfen gespannt sein, ob das links-gelbe Versprechen „Mehr Fortschritt wagen“ tatsächlich eingelöst werden kann“, erklärte Johann Wadephul abschließend. 

Mi

29

Sep

2021

CDU-Landesgruppe Schleswig-Holstein unter neuer Führung konstituiert

Astrid Damerow zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden einstimmig gewählt

 

Mit ihrer konstituierenden Sitzung nach der Bundestagswahl hat die CDU-Landesgruppe Schleswig-Holstein im Deutschen Bundestag ihre Arbeit am gestrigen Dienstag mit einem neuen Führungsduo wieder aufgenommen. Zum Vorsitzenden wurde Dr. Johann Wadephul (Wahlkreis Rendsburg-Eckernförde), der die Landesgruppe seit 2017 führt, einstimmig wiedergewählt. Zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden der Landesgruppe wurde Astrid Damerow (Wahlkreis Nordfriesland-Dithmarschen Nord) ebenfalls einstimmig gewählt und übernimmt das Amt von Gero Storjohann (Wahlkreis Segeberg-Stormarn-Mitte), der nicht erneut zur Wahl angetreten war.

 

„Mit Astrid Damerow hat unsere Landesgruppe eine starke und engagierte stellvertretende Vorsitzende gewählt. In ihren ersten vier Jahren im Deutschen Bundestag hat sie sich dank ihrer tatkräftigen und hervorragenden Arbeit als stellvertretende Vorsitzende im Tourismusausschuss sowie als ordentliches Mitglied im Umweltausschuss fraktionsübergreifend Anerkennung, Vertrauen und Sympathien erworben.“, zeigte sich Wadephul überzeugt.  


„Ich freue mich sehr auf meine neuen Aufgaben in der Landesgruppe und werde dieser mit ganzer Kraft angehen, denn vor uns liegt eine spannende, aber natürlich fordernde Zeit“, erklärte Damerow nach ihrer Wahl und verwies auf das enttäuschende Wahlergebnis für die CDU bei der Bundestagswahl.

 

Künftig ist die Landesgruppe mit sechs Abgeordneten im Deutschen Bundestag vertreten. „Auch in Schleswig-Holstein hat die CDU Mandate verloren, wodurch unsere Arbeit natürlich nicht einfacher wird“, erklärte Wadephul. „Klar ist aber auch: Wir sind bereit und hoch motiviert, unseren Beitrag für eine positive Entwicklung unserer Heimat zu leisten. Die Vorbereitungen für die Besetzung von Ausschüssen im Deutschen Bundestag sowie für die Arbeitsgruppen und Gremien der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sind angelaufen. Unsere Abgeordneten werden auch in der neuen Wahlperiode tatkräftig und lautstark die Interessen Schleswig-Holsteins im Deutschen Bundestag vertreten“, erklärten Wadephul und Damerow abschließend.

 

 

Mo

30

Aug

2021

Johann Wadephul widerspricht Steffen Regis – Weiterbau der A20 ökonomisch und ökologisch für Schleswig-Holstein unverzichtbar

Der Spitzenkandidat der CDU in Schleswig-Holstein für die Bundestagswahl hat die jüngsten Äußerungen des Landesvorsitzenden der Grünen, Steffen Regis, scharf kritisiert. „Den Weiterbau der A20 als sinnlos zu bezeichnen, ist ein Schlag ins Gesicht der Westküste durch Herrn Regis. Seit Jahren wartet man dort auf die Umsetzung der Planungen und die Fertigstellung der A20. Bislang vergeblich. Die A20 wird von grüner Seite als reine Klimabelastung verunglimpft. Das ist schlicht und einfach falsch“, betonte Wadephul, der im Kreis Rendsburg-Eckernförde für die CDU für den Deutschen Bundestag kandidiert.

 

„Die A20 ist eine wichtige Verkehrsader für Schleswig-Holstein und Niedersachsen, durch die, dank kürzerer Fahrzeiten und Transportwege, die wirtschaftliche Attraktivität unserer Heimat enorm gesteigert werden könnte. Hier werden wichtige Wachstums- und Entwicklungsperspektiven negiert und praktisch blockiert. Zugleich sorgt die A20 für wichtige Entlastungen an Verkehrsengpässen in Schleswig-Holstein und Hamburg. So wird eine fertiggestellte A20 das innerstädtische Stauaufkommen in Hamburg und Bad Segeberg erheblich reduzieren“, erklärte Wadephul. Allein vor dem Hintergrund der wachsenden Verkehrsströme zwischen Skandinavien und Westeuropa sei die Umsetzung des Vorhabens zwingend erforderlich. „Dieser dringend notwendige Weiterbau der A20 wird seit Jahren von Umweltverbänden mit tatkräftiger Unterstützung der Grünen behindert“, kritisierte Wadephul und verwies auf entsprechende Klagen, die von Naturschützern bei Gerichten angestrengt wurden.

 

„Stillstand bei der Modernisierung unserer Verkehrsinfrastruktur gehört bei den Grünen einfach zum Parteiprogramm, entgegen anderslautender Bekundungen. Herr Regis hat anscheinend vergessen, dass sich die Grünen in der Landesregierung verpflichtet haben, den Weiterbau der A20 zügig voranzutreiben. Hier sollten die Grünen Farbe bekennen und klar sagen, was sie nun wirklich wollen“, forderte Wadephul und verwies auf die Bedeutung der anstehenden Bundestagswahlen.

 

 

„Es zeigt sich, dass die anstehenden Bundestagswahlen eine Richtungsentscheidung zwischen wirtschaftlicher Entwicklung oder Öko-Stillstand sein werden. Man darf nicht vergessen, trotz und gerade wegen neuer Antriebstechnologien, wird der Verkehr in der Zahl zunehmen. Schleswig-Holstein ist ein Transitland und braucht eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur. Das sollten auch die Grünen, Wahlkampf hin oder her, allmählich begreifen“, erklärte Wadephul abschließend. 

Do

12

Aug

2021

Johann Wadephul: GEW will Ideologie statt Bildung

Der Spitzenkandidat der CDU Schleswig-Holstein, Vorsitzende der Landesgruppe der schleswig-holsteinischen Bundestagsabgeordneten der CDU und Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Johann Wadephul der CDU/CSU-Bundestagsfraktion weist die Kritik der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) scharf zurück. Die Landesvorsitzende der GEW in Schleswig-Holstein, Astrid Henke, hatte die neue Kooperationsvereinbarung zwischen der Landesregierung und der Bundeswehr zu Arbeit der Jugendoffiziere an Schulen kritisiert.

"Die Einlassungen von Frau Henke sind eine Frechheit gegenüber der Bundeswehr und ihren Angehörigen", so Wadephul. "Sie entstammen der ideologischen Mottenkiste und zeigen ein bedenkliches Verständnis von Bildung", so Wadephul weiter. "Aber Weiterbildung kann da helfen. Deswegen empfehle ich Frau Henke einen Blick ins Grundgesetz. Denn dort steht klar: Der Bund stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf", zitiert Wadephul. "Damit hat die Bundeswehr einen Verfassungsauftrag, nicht mehr und nicht weniger. Jugendoffizieren zu verbieten, darüber Jugendliche in Schulen zu informieren, ist absurd. Jemand der, wie Frau Henke, Bildung zu seinem Beruf erkoren hat, sollte daran interessiert sein, Jugendlichen alle Informationswege zu öffnen, damit diese sich selbst in kritischer intellektueller Auseinandersetzung ein Bild machen können." Mit Kopfschütteln fragt Wadephul: "Will Frau Henke demnächst auch Vertreter von Polizei und Justiz oder von Religionsgemeinschaften aus Schulen werfen, weil irgendwas in ihr scheinbar seit Jahrzehnten festgefügtes Weltbild nicht passt?"

 

Wadephul, der in der Bundestagsfraktion für Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik zuständig ist, macht sich Sorgen um die Wirkung auf die Soldatinnen und Soldaten. "Was sollen unsere Soldatinnen und Soldaten denken, wenn Sie die Einlassungen von Frau Henke lesen? Sie gehen im Auftrag des Parlaments in gefährliche Einsätze. Oft im direkten Auftrag der Vereinten Nationen, um Frieden und Freiheit weltweit zu schützen. Sie helfen bei uns zuhause quasi auf Zuruf, wie während der gesamten Corona-Pandemie oder bei der Flutkatastrophe in Westdeutschland. Und alles, was Frau Henke einfällt, sind Diffamierungen", so Wadephul. Da der Besuch von Jugendoffizieren immer in den Unterricht eingebunden ist, versteht Wadephul die Kritik von Frau Henke auch als Angriff auf die Kolleginnen und Kollegen im Schuldienst. "Frau Henke traut ihren Kolleginnen und Kollegen scheinbar nicht zu, den Besuch von Jugendoffizieren didaktisch und pädagogisch einzubetten. Man wundert sich", so Wadephul mit Kopfschütteln. "Ich befürworte die neue Kooperationsvereinbarung zwischen Land und Bundeswehr ausdrücklich. Die CDU Schleswig-Holstein und die Bundes-CDU stehen an der Seite unserer Soldatinnen und Soldaten. Sie leisten einen unendlich wichtigen Dienst für die Freiheit und Sicherheit unseres Landes. Darüber wissen die Menschen oft viel zu wenig bei uns. Deswegen unterstützen wir die wichtige Arbeit der Jugendoffiziere", führt Wadephul aus. 

Do

05

Aug

2021

CDU-Landesgruppe informiert sich über Masterplan für ein neues Schloss Gottorf

Fast fünf Jahre nach der Finanzierungszusage des Haushaltsausschusses des Dt. Bundestages in einer Höhe von 15,6 Millionen Euro und einer Bewilligung des gleichen Betrages aus dem Etat des Landes steht nunmehr der genaue Fahrplan für die Umsetzung des Masterplans für eine Modernisierung der Landesmuseen auf der Museumsinsel Schloss Gottorf in Schleswig fest. In ziemlich genau einem Jahr, im Herbst 2022, sollen die Erdarbeiten für den ersten von zwei Masterplan-Bauabschnitten beginnen. Dieser erste Abschnitt sieht die Errichtung eines Erweiterungsbaus im Nordosten, auf der Rückseite des Schlosses, vor.

 

Heute nun besuchten Mitglieder der Landesgruppe Schleswig-Holstein der CDU/CSU-Bundestagsfraktion auf ihrer Sommerbereisung die Museumsinsel Schloss Gottorf. Der Kaufmännische Geschäftsführer der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen, Guido Wendt, informierte die Bundestagsabgeordneten Melanie Bernstein, Astrid Damerow, Petra Nicolaisen, Gero Storjohann und Dr. Johann Wadephul dabei über den aktuellen Stand zum "Masterplan für ein neues Schloss Gottorf" sowie über die Probleme und Ziele von "Gottorf 2025."

 

In seinem Vortrag führte der Kaufmännische Geschäftsführer im Einzelnen noch einmal auf, wie man zu einem Masterplan für die Gottorfer Museumsinsel mit ihren zwei Landesmuseen gekommen ist. Zudem gab er erste Einblicke in die Arbeitsprozesse der Projektverantwortlichen, der Museumsmitarbeiter und Architekten. Erst wenn zwei Jahre nach Baubeginn der Erweiterungsbau mit seinem Besucher-Empfang, den zahlreichen Service- und Veranstaltungsräumen, einem Aufzug und einer Gastronomie im spektakulären Obergeschoss abgeschlossen ist, beginnen die Arbeiten an der Modernisierung und Neuordnung der Ausstellungen im Schloss. Zu diesem Zweck wird das Schloss voraussichtlich ab 2025 für bis zu zwei Jahre geschlossen. Der Museumsbetrieb auf der Museumsinsel aber wird dank großartiger Ausstellungen in der Nydamhalle, im Kreuzstall, in der Galerie der Klassischen Moderne und nicht zuletzt in der Reithalle fortgesetzt.

 

Dorthin ging es für die Gäste zum Abschluss der Gottorf-Visite – in die Sonderausstellung Farbrausch, mit Werken von Christopher Lehmpfuhl. Dort gab Gemälde-Sammlungsleiter und Kurator Dr. Ingo Borges ein paar Eindrücke preis aus der Arbeit des bekannten Berliner Plein-Air-Malers.

 

 

 

Sa

12

Jun

2021

Dr. Johann Wadephul führt CDU-Landesverband in den Bundestagswahlkampf

Zum vierten Mal in Folge zieht der CDU-Landesverband mit Dr. Johann Wadephul als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl. Mit 91,67 Prozent wählten ihn die 231 Delegierten auf der Landesvertreterversammlung heute (12. Juni) in den Holstenhallen in Neumünster auf Platz eins der Landesliste. Auf den weiteren Plätzen folgen Astrid Damerow, Ingo Gädechens und Petra Nicolaisen. Erstmals geht die CDU Schleswig-Holstein somit mit einer paritätischen Liste, auf der Männer und Frauen zu gleichen Teilen vertreten sind, in einen Wahlkampf.

Höhepunkt der Landesvertreterversammlung war die Rede des Bundesvorsitzenden und Kanzlerkandidaten Armin Laschet, der zur Einstimmung auf die Bundestagswahl nach Neumünster gekommen war. Laschet skizzierte vor den Delegierten seine Ideen für ein Deutschland nach der Corona-Pandemie. Ziel müsse dabei sein, zu erhalten, was den Wohlstand Deutschlands ausmache und damit auf ein klimaneutrales Industrieland Deutschland umzustellen. Damit hatte er die Stimmung der Delegierten getroffen, die seine Rede mit minutenlangen stehenden Ovationen bedachten.

 

 

Mo

07

Jun

2021

Bundesministerin Julia Klöckner zu Gast bei der Landesgruppe Schleswig-Holstein

Wir haben uns sehr gefreut, in dieser Woche Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, bei unserer Landesgruppensitzung zu begrüßen. Mit dabei waren auch wieder die Bundestagskandidaten Thomas Stritzl und Dr. Thomas Peters. Auch wenn diese Sitzung erneut im digitalen Format stattfinden musste, war das kein Hinderungsgrund für einen aktiven Austausch zu aktuellen Landwirtschaftspolitik.

Gerade zu Beginn dieser Sitzungswoche war es unserer Landesgruppe wichtig mit Julia Klöckner ins Gespräch zu kommen. Ganz oben auf der Gesprächsagenda stand das Thema  Insektenschutz. Gerade Schleswig-Holstein als Land mit vielen landwirtschaftlichen Betrieben steht für uns eine anwendungsfreundliche Ausgestaltung der neuen Regelungen im Bereich Insektenschutz an oberster Stelle. Für uns ist klar: Insektenschutz geht nur mit unseren Landwirten und nicht über sie hinweg. Wir wollen unsere Landwirte bei den notwendigen Veränderungen begleiten und sie aber auch vor unnötigen Mehrbelastungen schützen. Darum haben unsere fachlich zuständigen Abgeordneten Dr. Michael von Abercron im Agrarausschuss und Astrid Damerow im Umweltausschuss ein waches Auge auf die Ausgestaltung der Regelungen.

Neben dem Insektenschutz haben wir auch über die Moorschutzstrategie der Bundesregierung, Wolfsmanagement und die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union gesprochen.

  

Di

25

Mai

2021

CDU-Landesvorstand schlägt Dr. Johann Wadephul als Spitzenkandidat vor

Listenvorschlag erstmals hälftig mit Frauen und Männern besetzt.

In seiner gestrigen Sitzung hat der CDU-Landesvorstand einstimmig den Listenvorschlag der Landesliste zur Bundestagswahl für die Landesvertreterversammlung am 12. Juni in Neumünster beschlossen. Als Spitzenkandidat soll erneut der Vorsitzende der schleswig-holsteinischen CDU-Landesgruppe Dr. Johann Wadephul auf Platz eins antreten. Auf den weiteren Plätzen folgen Astrid Damerow aus Nordfriesland und Ingo Gädechens aus Ostholstein. Erstmals schlägt der CDU-Landesvorstand damit den Delegierten auf der Landesvertreterversammlung eine Liste vor, bei der auf jedem zweiten Listenplatz eine Frau kandidiert.

"Mit diesem Listenvorschlag gelingt es uns, die gesamte Bandbreite der Volkspartei CDU abzubilden. Sowohl unsere Kreisverbände als auch unsere Vereinigungen finden sich in dem Team aus erfahrenen aber auch neuen Kandidatinnen und Kandidaten wieder. Erstmals legen wir als CDU-Landesverband eine Liste im Reißverschlussverfahren vor, bei dem sich Frauen und Männer auf den Plätzen abwechseln. Damit setzen wir den eingeschlagenen Weg fort. Frauen sind damit hälftig an der Macht in unserer Partei und bei der Aufstellung für Parlamente beteiligt", so der Landesvorsitzende Daniel Günther.

Bereits zum vierten Mal führt Dr. Johann Wadephul die CDU Schleswig-Holstein als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl. Seit 2017 ist Wadephul Vorsitzender der CDU-Landesgruppe Schleswig-Holstein in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. In der CDU/CSU-Bundestagsfraktion verantwortet Wadephul als stellvertretender Vorsitzender die Bereiche Auswärtiges, Verteidigung und Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik.

"Mit dieser erfahrenen Mannschaft setzen wir klar auf Sieg. Unser Anspruch ist, stärkste Kraft zu bleiben. Durch die kontinuierliche Arbeit über die ganze Wahlperiode sind wir stark vor Ort und immer direkt dran an den Sorgen und Nöten der Menschen", so Johann Wadephul. 

 

Mi

19

Mai

2021

3,4 Millionen Euro vom Bund für Kulturdenkmäler in Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein erhält aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm 2021 des Bundes insgesamt rund 3,4 Euro. Die Mittel stehen für den Erhalt und die Sanierung von insgesamt 16 bedeutenden Kulturdenkmälern im Land zur Verfügung. Mit dem Denkmalschutz-Sonderprogramm fördert die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Kulturdenkmäler, die unter Denkmalschutz gestellt sind. Abgewickelt wird das Programm in Schleswig-Holstein über das Landesamt für Denkmalpflege. Die Abgeordneten der CDU-Landesgruppe hatten in den vergangenen Wochen intensiv für Gelder zum Erhalt von Denkmälern in ihren Wahlkreisen geworben. Johann Wadephul, Vorsitzender der CDU-Landesgruppe zeigte sich erfreut angesichts der Fördergelder für den Kulturstandort Schleswig-Holstein. "Keine Frage, das Werben für unsere Projekte in den Wahlkreisen hat sich gelohnt. Ich möchte an dieser Stelle besonders Ingo Gädechens danken, der als unser Vertreter im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, sehr gut verhandelt hat. Insbesondere da das Förderprogramm mehrfach überzeichnet war, freut es mich sehr, dass wir diese Summe nach Schleswig-Holstein holen konnten."  

Mo

17

Mai

2021

Sitzung der CDU-Landesgruppe mit unseren Bundestagskandidaten Thomas Stritzl und Dr. Thomas Peters

Noch immer tagt die Landesgruppe Schleswig-Holstein am Montagabend Corona-bedingt im digitalen Rahmen. Das tat der guten Stimmung bei unserer Sitzung in dieser Woche keinen Abbruch. Wir haben uns sehr gefreut, die CDU-Bundestagskandidaten für die Wahlkreise Kiel und dem Herzogtum Lauenburg bei unserer Sitzung zu begrüßen. Thomas Stritzl, der den Wahlkreis Kiel bereits von 2013 bis 2017 im Deutschen Bundestag tatkräftig vertreten hat ist für uns "Berliner" natürlich kein Unbekannter. Auch im Landtag Schleswig-Holstein hat er viele Jahre für seinen Wahlkreis gearbeitet. Wir alle würden uns sehr freuen, wieder mit Thomas Stritzl im Deutschen Bundestag zusammenzuarbeiten. Mit ihm als erfahrener Parlamentarier hätte der Wahlkreis Kiel einen tatkräftigen Abgeordneten im Deutschen Bundestag.

Auch Thomas Peters hat durch seine hervorragende Arbeit im Kreistag bei seiner Bewerbung um die Kandidatur für die Bundestagswahl überzeugt. Als Nachfolger von unserem geschätzten Kollegen Norbert Brackmann, der am Ende dieser Wahlperiode aus dem Bundestag ausscheidet, wäre er eine Bereicherung für unsere Landesgruppe. 

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