Thomas Stritzl: „Ja“ zur Impfpflicht im Kampf gegen lebensbedrohliche, hochansteckende Krankheiten.

Anlässlich der heutigen Debatte im Ausschuss für Gesundheit über die Einführung einer Impfpflicht erklärt der Kieler Bundestagsabgeordnete Thomas Stritzl als Mitglied des Gesundheitsausschusses:

 

 „Der schwere Masernausbruch in Berlin macht deutlich, dass nur durch eine gesetzlich verankerte Impfpflicht die Ausbreitung lebensbedrohlicher, hochansteckender Krankheiten - wie eben Masern - verhindert werden kann. Eine bloße Impfempfehlung, wie sie derzeit in Deutschland besteht, ist als Präventionsmaßnahme – das haben die aktuellen Ereignisse gezeigt – nicht ausreichend.“, so das Mitglied des Gesundheitsausschusses Thomas Stritzl MdB.

 

Tatsache sei, dass es in Deutschland - im Gegensatz etwa zu den USA - keine Impflicht gibt, sondern nur die sog. Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (vielen bekannt als sog. Impfkalender zu den Standardimpfungen für Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene). Die empfohlenen Impfprogramme würden jedoch nicht flächendeckend umgesetzt. Folge davon seien – wie jetzt in Berlin - immer wieder schwere Krankheitsausbrüche. Impfungen seien daher als eine zentrale Präventionsmaßnahme anzusehen. 


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