Mo

08

Apr

2013

Maritimes Bewusstsein in Deutschland stärken. Ingo Gädechens moderierte Workshop auf der 8. Nationalen Maritimen Konferenz

Sichtlich zufrieden zeigte sich der Bundestagsabgeordnete für Ostholstein und Stormarn/Nord Ingo Gädechens mit dem Verlauf und den Ergebnissen der 8. Nationalen Maritimen Konferenz. Zu den Rednern auf der Großveranstaltung in Kiel gehörten u.a. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und der Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft Hans-Joachim Otto.

 

"Auch in diesem Jahr hat sich die Nationale Maritime Konferenz als Dialogforum für Vertreter von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft bewährt. Die intensiven Diskussionen in den Workshops zu Themen wie Schiffbau, Offshore-Windenergie, Klima-und Umweltschutz im Seeverkehr sowie Maritime Sicherheit haben wertvolle Handlungsempfehlungen an die Politik hervorgebracht," stellte Gädechens fest.

Am zweiten Tag der Konferenz moderierte Ingo Gädechens einen Workshop zum Thema "Maritime Sicherheit". "Sicherheit auf den Weltmeeren ist auch für Deutschland von zentraler Bedeutung. Deshalb war es besonders wichtig, dass dieses Thema auf der Nationalen Maritimen Konferenz intensiv behandelt wurde", so Gädechens, der sich darüber hinaus freute, dass das Thema "Maritime Sicherheit" nach vier Jahren wieder in das Konferenzprogramm aufgenommen wurde.

Den Auftakt zu intensiven und fruchtbaren Diskussionen des Workshops bildeten die Impulsvorträge des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister für Verteidigung Thomas Kossendey, des Inspekteurs der Marine Vizeadmiral Axel Schimpf sowie von Prof. Dr. Uwe Jenisch, als Experte für Seerecht. Die Vorträge wurden durch Statements von Vertretern der maritimen Wirtschaft und der IG-Metall ergänzt. Die Ergebnisse des Workshops fasste Ingo Gädechens zusammen und präsentierte sie anschließend den über 800 Konferenzteilnehmern.

Breit gefächert war das thematische Portfolio, über das die Teilnehmer im Workshop diskutierten und konkrete Handlungsempfehlungen für die Politik erarbeiteten. So plädierten Vertreter der Politik, der Reeder, der Schiffbauindustrie und der Gewerkschaft IG Metall für eine nachhaltige Pirateriebekämpfung durch die Schaffung von erstrebenswerten Lebensoptionen in betroffenen Regionen. Dadurch soll die Sicherheit der Handelswege erhöht werden. "Zwischenstaatliche Konflikte, Sperrung wichtiger Seestraßen beispielsweise durch Minen oder Umweltkatastrophen können zu erheblichen Einschränkungen des Handelsverkehrs führen", weist Gädechens auf die große Bedeutung der maritimen Sicherheit hin. In der Diskussion ging es nicht nur um die Sicherung der Exportwege, die für die Exportnation Deutschland von vitaler Bedeutung sind. Auch die Thematiken Versorgungssicherheit, der Zugang zu Rohstoffen im Tiefsee sowie in der Arktis und die sichere Nutzung umweltfreundlicher Energieressourcen im Bezug auf die maritime Sicherheit wurden beleuchtet. "Alle Diskussionsteilnehmer waren sich einig, dass die Handlungsfelder der maritimen Sicherheit vielschichtig sind und wir deshalb einen ressortübergreifenden Ansatz benötigen", summierte Gädechens. In Deutschland muss, sowohl in wirtschaftlicher als auch sicherheitspolitischer Hinsicht, ein stärkeres maritimes Bewusstsein geschaffen werden. "Als Exportnation ist Deutschland vom sicheren Zugang zu den Weltmeeren abhängig", so Gädechens. "Hierzu leistet gerade die Deutsche Marine einen entscheidenden Beitrag."

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